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Kurz gesagt: Die Philips Hue Iris ist eine smarte Tischleuchte, die farbiges oder weißes Licht an die Wand wirft. Am Schreibtisch taugt sie als Stimmungslicht und hinter dem Monitor als indirektes Licht, nicht als Arbeitslicht. Per Bluetooth steuerst du sie direkt mit der Hue App. Für alle smarten Funktionen und den Sync mit dem Bildschirm brauchst du eine Hue Bridge.
Die Philips Hue Iris ist eine smarte LED-Tischleuchte von Signify, die Wände in Farbe taucht und so eine sanfte Hintergrundbeleuchtung erzeugt. Sie leuchtet farbig oder weiß und lässt sich per App, Sprache oder Schalter steuern. Bei mir steht sie hinter dem Monitor und gibt dort indirektes Licht, farbig oder warmweiß. Hier steht, was die Iris am Schreibtisch kann, wo ihre Grenzen liegen und wie sie mit Bildschirm und anderen Lampen zusammenspielt.
Was kann die Philips Hue Iris?
Die Hue Iris leuchtet in Farbe und in Weißtönen von warm bis kalt, ist dimmbar und funkt per Bluetooth und Zigbee. Signify nennt für die weiße Iris diese Werte:
| Merkmal | Herstellerangabe |
|---|---|
| Lichtfarbe | farbig und weiß (White & Color Ambiance), 2.000 bis 6.500 Kelvin |
| Lichtstrom | 520 Lumen bei 2.700 Kelvin, 570 Lumen bei 4.000 Kelvin |
| Leistung | 8,1 Watt |
| Farbwiedergabe | CRI über 80 |
| Steuerung | Bluetooth und Zigbee, funktioniert ohne WLAN |
| Maße | 19,4 cm hoch, 20,4 cm lang, 18,8 cm breit |
| Gewicht | 0,87 kg |
| Lebensdauer | 25.000 Stunden (Nennlebensdauer) |
| Support | mindestens 60 Monate ab Kauf bei einem autorisierten Händler |
Quelle: Produktseite der Hue Iris in Weiß. Laut Hersteller dimmt die Iris bis unter 1 Prozent Helligkeit. Der Hersteller bewirbt sie damit auch als Nachttischlampe.
Taugt die Hue Iris als Schreibtischlampe zum Arbeiten?
Nein, als einziges Licht zum Arbeiten taugt die Iris nicht. Sie strahlt gegen die Wand und nicht auf Tastatur, Papier und Hände. Im Datenblatt steht beim Merkmal „Perfekt geeignet für die Schaffung von Atmosphäre“ ein Ja, beim Merkmal „EyeComfort“ ein Nein.
Zum Vergleich: Für Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung nennt die Arbeitsstättenregel ASR A3.4 mindestens 500 Lux. Der Wert gilt für die Fläche, auf der du liest oder schreibst. Die Regel richtet sich an Arbeitgeber, für den Schreibtisch zu Hause ist sie ein Anhaltspunkt. Wie viel Licht der Iris auf der Tischplatte ankommt, gibt Signify nicht an.
Für das Arbeitslicht brauchst du deshalb zusätzlich eine Schreibtischlampe. In meiner steckt ein Hue-Filament-Leuchtmittel mit warmweißem Licht, dimmbar über Hue. Wie Arbeitslicht, Licht hinter dem Monitor und Stimmungslicht zusammenspielen, steht im Ratgeber Licht am Schreibtisch.
Wo steht die Hue Iris am Schreibtisch am besten?
Die Iris gehört an einen Platz, an dem sie eine Wand anstrahlt: hinter den Monitor, in eine Ecke neben dem Tisch oder auf ein Regal.
- Hinter dem Monitor: Das Licht hellt die Wand hinter dem Bildschirm auf. Der Unterschied zwischen hellem Bild und dunklem Raum wird kleiner. Diesen Platz hat die Iris bei mir.
- Neben dem Tisch oder im Regal: Hier setzt sie einen Farbakzent außerhalb des direkten Blickfelds.
- Nicht direkt vor dir: Steht die Iris im Blickfeld, schaust du in die Lichtquelle statt auf die beleuchtete Wand.
Miss vorher den Platz aus. Signify gibt 19,4 Zentimeter Höhe und 18,8 Zentimeter Breite an. Das Netzkabel verlegst du mit den übrigen Kabeln in der Kabelwanne, wie im Ratgeber Kabelmanagement am Schreibtisch beschrieben.
Aus meinem Setup: Meine Lampe hinter dem Monitor:
Philips Hue Iris Tischleuchte
Bei mir im Einsatz: Indirektes Licht hinter dem Monitor, farbig oder warmweiß, Hue-Integration.
Gut zu wissen: Farbiges und weißes Licht, per App und Sprache steuerbar (Herstellerangaben).
Brauchst du für die Hue Iris eine Hue Bridge?
Nein, für den Start brauchst du keine Bridge. Per Bluetooth steuerst du die Iris direkt mit der Hue App auf dem Smartphone. Sämtliche smarten Lichtfunktionen gibt es laut Signify aber erst mit einer Hue Bridge.
- Ohne Bridge: Ein- und Ausschalten, Dimmen, Farbe und Weißton per App über Bluetooth. Laut Datenblatt funktioniert die Iris ohne WLAN.
- Mit Bridge: Laut Hersteller steuerst du die Iris zusammen mit anderen Hue-Lampen und Zubehör, automatisierst sie und bedienst sie von unterwegs. Auch der Sync mit dem PC läuft über die Bridge.
Als kompatible Systeme nennt Signify unter anderem Alexa, Google Home, Apple Home, Matter und SmartThings. Ob eine Anbindung die Bridge voraussetzt, steht im Datenblatt nicht.
Kann die Hue Iris mit dem Monitorbild synchron leuchten?
Ja, mit einer Hue Bridge und der kostenlosen Hue Sync Desktop App für Windows und macOS. Die App analysiert laut Signify die Inhalte deines Bildschirms und übersetzt sie in Licht für deine farbfähigen Hue-Lampen. Die Iris ist eine solche Lampe. So richtest du den Sync ein:
- Die Bridge mit dem Router verbinden.
- In der Hue App einen Entertainment-Bereich anlegen und die Iris aufnehmen.
- Die Desktop-App öffnen, den Bereich wählen und die Synchronisierung starten.
Hue Sync arbeitet mit den Hue-Lampen in diesem Entertainment-Bereich. LED-Strips anderer Marken steuerst du über deren eigene App. Das gilt auch für meinen Govee-Strip hinter dem Schreibtisch. Für einen Strip im selben Hue-Sync nennt Signify den Hue Play Gradient Lightstrip hinter dem Monitor.
Als Alternative bietet Signify HDMI Sync Boxen an, die das HDMI-Signal direkt auswerten. Für die meisten PC-Spieler ist laut Signify die Desktop-App der einfachste Weg.
Für wen lohnt sich die Philips Hue Iris am Schreibtisch?
Die Iris lohnt sich, wenn du schon Hue-Lampen nutzt oder ins Hue-System einsteigen willst und ein indirektes Licht für den Abend suchst. Sie ergänzt eine Schreibtischlampe, ersetzt sie aber nicht. Wenn du nur Farbe hinter dem Tisch möchtest, reicht auch ein LED-Strip. Welche Lampen und Strips bei mir sonst noch leuchten, zeige ich unter Mein Setup und im Gaming-Setup.
Häufige Fragen
Ist die Philips Hue Iris als Schreibtischlampe geeignet?
Als Stimmungslicht ja, als Arbeitslicht nicht. Sie strahlt gegen die Wand statt auf die Arbeitsfläche. Zum Lesen und Schreiben brauchst du zusätzlich eine Schreibtischlampe.
Funktioniert die Hue Iris ohne Bridge?
Ja. Per Bluetooth steuerst du sie mit der Hue App, laut Signify auch ohne WLAN. Alle smarten Funktionen und den Sync mit dem PC gibt es erst mit einer Hue Bridge.
Kann die Hue Iris mit dem PC-Monitor synchronisieren?
Ja, über eine Hue Bridge und die kostenlose Hue Sync Desktop App für Windows und macOS. Dafür legst du in der Hue App einen Entertainment-Bereich an und nimmst die Iris auf.
Wie hell ist die Philips Hue Iris?
Signify gibt 570 Lumen bei 4.000 Kelvin und 520 Lumen bei 2.700 Kelvin an. Das Licht fällt gegen die Wand und dient als Stimmungslicht.



