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Kurz gesagt: Ein Elgato Stream Deck ist ein Tastenfeld mit Displays auf jeder Taste, das per Software Aktionen auslöst: Mikrofon stumm, Apps starten, Licht-Szenen, Timer. Das Mini mit 6 Tasten ist der günstige Einstieg, das MK.2 mit 15 Tasten der Allrounder, das XL mit 32 Tasten für viele Aktionen ohne Blättern.
Ein Stream Deck ist ein kleines Tastenfeld, bei dem jede Taste ein eigenes Display hat. Ursprünglich für Streamer gebaut, ist es längst ein Homeoffice-Werkzeug: Mikrofon stummschalten, Apps starten, Smart-Home-Szenen wechseln, Timer stellen. Hier steht, was es kann, welche Größe passt und wie meines aussieht.
Was ist ein Stream Deck?
Das Elgato Stream Deck verbindet sich per USB mit dem Rechner. In der zugehörigen Software ziehst du Aktionen auf die Tasten: Programme öffnen, Tastenkürzel, Textbausteine, Medien-Steuerung oder ganze Abläufe mit mehreren Schritten. Jede Taste zeigt ein eigenes Symbol, das sich auch ändern kann, etwa wenn das Mikrofon stumm ist.
Welches Stream Deck passt zu dir?
Das hängt davon ab, wie viele Aktionen du ohne Blättern erreichen willst. Laut Elgato hat das Stream Deck Mini 6 LCD-Tasten, das MK.2 15 und das XL 32. Das MK.2 heißt bei Elgato inzwischen nur noch „Stream Deck“. Das Stream Deck + hat 8 LCD-Tasten und dazu 4 Drehregler.
| Modell | Tasten | Für wen |
|---|---|---|
| Stream Deck Mini | 6 | wenige Lieblingsaktionen, kleiner Tisch |
| Stream Deck MK.2 | 15 | der Standard für Homeoffice und Streaming |
| Stream Deck XL | 32 | viele Aktionen ohne Ordner |
| Stream Deck + | 8 plus 4 Drehregler | Lautstärke und Werte per Regler |
Mit Ordnern und Seiten passen auch auf das Mini viele Aktionen. Wer aber ohne Blättern arbeiten will, ist mit 15 Tasten besser bedient.
Wofür eignet sich ein Stream Deck im Homeoffice?
Für Handgriffe, die du jeden Tag wiederholst. Typisch sind diese Belegungen:
- Calls: Mikrofon und Kamera stummschalten, mit sichtbarem Status auf der Taste.
- Fokus: Timer starten, Benachrichtigungen aus, Musik-Playlist an.
- Fenster und Apps: Programme öffnen, Fenster anordnen, häufige Ordner.
- Smart Home: Licht-Szenen für Arbeit und Feierabend.
- Systemwerte: Plugins zeigen CPU-Last, Uhrzeit oder Wetter direkt auf einer Taste.
Mein Stream Deck: eigene, animierte Tasten
Ich nutze das Stream Deck Mini. Meine Tasten zeigen eigene, animierte Symbole im Gengar-Look, passend zum Rest des Setups. Eine Taste zeigt live die CPU-Auslastung, wie im Video oben zu sehen. Eigene Symbole lassen sich in der Software einfach als Bild oder animiertes GIF hinterlegen.
So sind meine sechs Tasten belegt, von links oben nach rechts unten:
- Sanduhr: Fokus-Timer für 25 Minuten konzentriertes Arbeiten.
- Play: Musik abspielen und pausieren.
- Doppelpfeil: nächster Titel.
- Chip mit Prozentzahl: zeigt live die CPU-Auslastung, ein Druck öffnet den Task-Manager.
- Ausrufezeichen: „Nicht stören“ an und aus, damit im Fokus keine Benachrichtigungen aufpoppen.
- Play mit Linie: Gaming-Modus. Eine Mehrfach-Aktion schließt die Arbeits-Apps, startet den Spiele-Launcher und stellt das Licht auf Lila.

Aus meinem Setup: Mein Tastenfeld:
Elgato Stream Deck Mini
Bei mir im Einsatz: Sechs eigene Gengar-Tasten: Fokus-Timer, Musik, CPU-Anzeige, Nicht stören und ein Gaming-Modus auf Knopfdruck.
Gut zu wissen: 6 frei belegbare LCD-Tasten, USB, Software für Windows und macOS (Herstellerangaben).
Elgato Stream Deck MK.2
Nicht von mir getestet, Angaben laut Hersteller.
Für wen: alle, die mehr als sechs Aktionen ohne Blättern wollen
- Plus: 15 Tasten, wechselbare Frontplatte
- Minus: größer und teurer als das Mini
Welche Alternativen zum Stream Deck gibt es?
Naheliegend sind drei: die App Stream Deck Mobile, ein Makro-Tastenfeld und Tastenkürzel. Bei Stream Deck Mobile sind laut Elgato 6 Tasten kostenlos, die Pro-Version schaltet bis zu 64 Tasten frei. Die App braucht eine WLAN-Verbindung.
- Stream Deck Mobile: Die App macht ein Smartphone oder Tablet zum Stream Deck, gut zum Ausprobieren.
- Makro-Tastenfelder: günstiger, aber meist ohne Display auf den Tasten.
- Tastenkürzel: kosten nichts, aber man muss sie sich merken. Mit einer MMO-Maus legst du sie auf Tasten unter dem Daumen.
Lohnt sich ein Stream Deck im Homeoffice?
Wenn du jeden Tag dieselben Handgriffe machst, etwa in Calls stummschalten, Apps öffnen oder Licht wechseln: ja. Das Mini ist ein günstiger Einstieg, das MK.2 der Allrounder. Wer es nur gelegentlich nutzt, testet erst mit der App auf dem Handy.
Häufige Fragen
Wofür braucht man ein Stream Deck im Homeoffice?
Für Handgriffe, die man täglich wiederholt: in Calls stummschalten, Programme öffnen, Fenster anordnen, Licht-Szenen wechseln oder Timer starten.
Welches Stream Deck soll ich kaufen?
Das Mini mit 6 Tasten reicht für wenige Lieblingsaktionen. Das MK.2 mit 15 Tasten ist der Standard, das XL mit 32 Tasten für viele Aktionen ohne Ordner. Das Stream Deck plus hat zusätzlich Drehregler.
Gibt es eine Alternative zum Stream Deck?
Die App Stream Deck Mobile macht ein Smartphone oder Tablet zum Stream Deck. Günstige Makro-Tastenfelder funktionieren auch, haben aber meist keine Displays auf den Tasten.
Kann man eigene Symbole auf das Stream Deck legen?
Ja. In der Software lassen sich eigene Bilder und animierte GIFs als Tastensymbole hinterlegen, Plugins zeigen zudem Live-Werte wie die CPU-Auslastung.
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